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COMIC!-Jahrbuch 2000
Burkhard Ihme (Hrsg.)
Juni 2000
224 Seiten DIN A4, 224 Seiten, inkl. 7 Farbseiten
EUR 10,15 |
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Revolution in Toontown oder
Einer gegen Alle, alle gegen Disney
Von Tobias Schwarz
Mitte der 90er Jahre stiegen drei traditionsreiche Hollywoodstudios
in die bis dahin von Disney dominierte Zeichentrickfilmarena. 5 Jahre
sind verstrichen, Zeit, ein erstes Resümee über den Stand
des animierten "Feature film" zu ziehen.
Der Zeichentrickfilm boomt. In den vergangenen 12 Monaten schafften
es über 7 abendfüllende Trickfilme in die amerikanischen
Kinokassen und spielten fast ohne Ausnahme stattliche Summen ein.
Allen voran Disney's "Tarzan" ($170 Millionen), "Bugs
life" ($199 Millionen) und "The Prince of Egypt" (101
Millionen). In den internationalen Top 50 der erfolgreichsten Kinofilme
finden sich ganze 6 Trickfilme (allesamt von Disney). Ich möchte
gar behaupten, wir befinden uns erst jetzt im goldenen Zeitalter des
Zeichentrickfilms.
Alles begann Weihnachten 1937 in Hollywood. Entsprechend dem amerikanischen
Traum zauberte der von armer Herkunft stammende Walt Disney mit "Schneewittchen
und die sieben Zwerge" eine neue Kunstform auf die internationale
Kinoleinwand. Das umjubelde "Schneewittchen" wurde zum erfolgreichsten
Film 1938. Mit den reichhaltigen Profiten expandierten die Disney-Studios
und stürzten sich in die Produktion von "Pinocchio"
und &laqno;Fantasia".
Noch zu Beginn der &laqno;goldenen Ära" in den 20er
und 30er Jahren erfreuten sich Animatoren trotz allgemeiner Wirtschaftkrise
in den USA stolzer Gehälter. Neben den Disney-Studios waren u.
a. Schlesinger/Warner Brothers Studios, Max Fleischer Studios und
MGM hochaktiv im Produzieren von ungemein populären &laqno;Shorts",
die im Vorprogramm des Kinoprogramm liefen. Doch Disney alleine entwickelte
sich zum ungekrönten König der Leinwand. Er allein beherrschte
und produzierte abendfüllende Zeichtrickfilme (...)
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